Sepp Greil begeisterte deutsche Sekt-Experten22.02.2016

Sepp Greil und Schlumberger Deutschland - im Hotel Greil in Tirol

Sepp Greil & Schlumberger Deutschland (re: GF Rudolf Knickenberg)

Als seinen besten Botschafter bezeichnet Maximilian Riedel Sepp Greil - denn der Söller Hotelier hat rund 1000 Riedel Gläser in Verwendung. Neun führende Mitarbeiter von Schlumberger Deutschland waren vor kurzem in Söll, um die Begeisterung für Wein und Glas zu erleben und in Deutschland zu verbreiten.

Schlumberger setzt auf das Know How von Sepp Greil

„Der Sepp Greil spielt hier die Königsliga“, schwärmte Geschäftsführer Rudolf Knickenberg, der für 60 Mio. Euro Umsatz im Jahr verantwortlich ist. In Deutschland geht der Trend hin zum Einheitsglas und dem will die Schlumberger Beteiligungsgesellschaft entgegen steuern. In den 1980er Jahren war das noch anders, als Prof. Claus Riedel diese speziellen Gläser auf den Markt brachte, doch dann gewannen die Köche überhand und in den vergangenen Jahren wurde mehr Wert auf exklusives Geschirr gelegt. Mittlerweile weiß man um die Vorzüge der rebsortenspezifischen Weingläser von Riedel, doch es gibt keinen der dies so hervorragend praktiziert wie Sepp Greil. „Wir sind in Deutschland in diesbezüglich missionarisch unterwegs“, gesteht Knickenberg. Seit dem Vorjahr hat die Firma auch den Vertrieb der Riedel-Gläser übernommen und mittelfristig will man die Deutschen wieder zur Trinkkultur zurückführen. Die Marke Riedel bietet genügend Substanz dafür. Sepp Greil mit seinen Erfahrungen und seinem unheimlichen Wissensschatz soll dabei behilflich sein.
Bereits zur Eröffnung des Gourmetabends brachte er die Herrschaften aus dem Nachbarland zum Staunen, als er den Sekt aus der Magnum flasche dekantierte und dann in Burgundergläsern einschenkte. Der Vergleich mit dem herkömmlichen Sektglas überzeugte aber die Experten und derartige Überraschungen erlebten sie den ganzen Abend über. Sommelier Heribert Steiner gab die nötigen Erklärungen dazu.

Passion Weinglas

Sepp Greil hat seine Liebe zu den heimischen Glaserzeugnissen bereits während seiner Lehrzeit im Hotel Bär in Ellmau kennengelernt. Prof. Riedel war dort oftmals zu Gast und lehrte dem jungen Kellner den Unterschied zwischen normalen Weingläsern und Riedel-Gläsern. „Wir werden nicht gesponsert von Riedel, jedes Glas ist selbst gekauft“, erklärte Greil der Gruppe. Für ihn ist es wichtig, dass die jungen Menschen in den Tourismusschulen bereits mit diesen hervorragenden Werkzeugen zu arbeiten lernen und diese Kultur hinaus tragen. Denn in seinem Hotel erlebt er immer wieder, dass Gäste ihm gestehen, dass sie deshalb im kleinen Hotel in Söll Urlaub machen, weil sie dort ihren Wein in Riedel Gläsern genießen können. Und die Zahl derjenigen, die eine derartige Kultur schätzen, wird immer mehr.

Quelle: Passion for Wine Artikel "Rebsortenspezifische Weingläser"

Autor: Brigitte