Rosé-Weine – Sommertrend 201404.07.2014

Rosé Viennoise – Fiona Figlmüller Jahrgang 2013

Rosé-Glas aus der Riedel Sommeliers-Serie

Vieldiskutiert, von manchen verschmäht, von anderen hochgelobt – über Geschmack lässt sich nicht streiten, dennoch spalten Rosé-Weine die Meinungen von Weinkennern. Unabhängig vom persönlichen Empfinden am Gaumen ist der Weintyp „Rosé“ auf dem Vormarsch. Das Spektrum reicht dabei vom Leichtwein mit Niveau bis hin zu vielseitigen, facettenreichen Speisenbegleitern.

Im Sommer harmoniert ein gut gekühlter Rosé-Wein bestens zu geschmacksintensiven Gerichten wie gegrillten Speisen. Bei Meeresfrüchten kann man mit einem fruchtigen Rosé einen spannenden Kontrast erreichen. Worauf man bei Rosé-Weinen jedenfalls achten sollte, ist die Lagerfähigkeit – während die gängigen Vertreter im ersten Jahr nach der Ernte konsumiert werden sollten, ist bei den qualitätsorientierten Saisonweinen eine längere Lagerzeit vonnöten.

Sepp Greils persönlicher Tipp:

Mein Favorit ist der „Rosé Viennoise – Fiona Figlmüller Jahrgang 2013“ vom Weingut Fritz Wieninger in Stammersdorf. Es handelt sich um ein Cuvée aus den Rebsorten Zweigelt, Cabernet Franc und Merlot. Die Trauben stammen alle aus Weingärten des Wiener Bisambergs und wurden ausschließlich per Hand gelesen. Der Wein zeichnet sich durch ein zartes Lachsrosa, delikate Fruchtaromen nach Walderdbeeren und frischen Feigen sowie eine feine, animierende Säure, unterlegt mit zarter Extraktsüße, aus.

Dieser Rosé ist ein sehr hochwertiger Sommerwein – sowohl als Aperitif als auch als Begleiter für die sommerliche Küche. Er ist bis 2016 lagerfähig und wurde im Falstaff mit 92 von 100 Punkten ausgezeichnet. Im GREIL servieren wir ROSE im neuen Rosé-Glas aus der Riedel Sommeliers-Serie – der Unterschied macht es eben aus!